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Die Oberbergkliniken
Die Oberbergkliniken mit den Klinikstandorten im Schwarzwald (78132 Hornberg),
im Weserbergland (32699 Extertal) und in Berlin/Brandenburg (15864 Wendisch
Rietz) bieten eine Unterbringung in Einzelzimmern mit überdurchschnittlichem
Komfort.
Bevorzugte Zielgruppe sind Führungskräfte, Selbständige,
Freiberufler und Beamte (Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte usw.),
die bei hoher Dauerbelastung, erheblicher "öffentlicher Sichtbarkeit"
und überdurchschnittlichem Erfolgs- und Verantwortungsdruck psychische
und somatische Erkrankungen, insbesondere im Zusammenhang mit Alkohol-
und/oder Medikamentenabhängigkeit, entwickelt haben.
Einen besonderen Ruf haben die Oberbergkliniken bei abhängigen Ärzten.
Maßgeblich dafür sind neben der kurzfristigen Aufnahme und
der individuellen Behandlung spezielle Therapieerfahrungen in der Aufarbeitung
schwieriger intrapsychischer Rollenkonflikte (Arzt und gleichzeitig Patient
zu sein), der berufsspezifischen Betroffenheit und - in Zusammenarbeit
mit Ärztekammern, Versorgungswerken und Kassenärztlichen Vereinigungen
- Hilfsangebote bei der Regulierung äußerer Probleme.
Individuelles Konzept
Prof. Dr. med. Matthias Gottschaldt entwickelte das Behandlungskonzept
vor dem Hintergrund der eigenen Betroffenheit und realisierte das "Oberberg-Modell"
erstmals ab 1984 und ab 1988 mit hohem persönlichen Risiko in eigener
Trägerschaft mit folgenden Schwerpunkten:
-
Jederzeitige Sofortaufnahme ohne Wartezeiten und medizinische Vorbedingungen,
-
umfassende
Versorgung von der Entgiftung bis zur ursachengerechten psychotherapeutischen
Entwöhnung in einem Block,
-
individuell
gestaltetes, schulenübergreifendes, intensives Therapieprogramm,
-
kurze Therapiedauer (6-8 Wochen),
-
in
niveau- und anspruchsvollem Ambiente,
-
diskrete Behandlung bis hin zur Anonymität,
-
individueller
Einbezug der Bezugspersonen ("Co-Morbidität") und
-
Angebot
einer individuellen, sofortigen, bundesweit organisierten Nachbehandlung
durch Korrespondenztherapeuten, die dieselbe therapeutische "Sprache"
sprechen und
- Aufnahme
in die Oberberg-Selbsthilfegruppen, die ehemalige
Patienten im Anschluss an die Klinikbehandlung gegründet haben.
Angesichts
der begründeten Ängste vor öffentlicher Bloßstellung
hat die Diskretion einen hohen Stellenwert. In einer Klinik, in der Aus-
und Abgrenzungsphänomene aufgrund von herausragender sozialer Schichtzugehörigkeit
nicht stattfinden, findet sich während der Behandlung ein absolut
authentischer Umgang mit der jeweiligen Erkrankung für die meisten
Patienten. nach
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Das intensive Therapieprogramm zeigt sich zum einen im Patienten-Therapeuten-Verhältnis
von ca. 2 : 1, zum anderen in der Therapiedichte: Pro Arbeitstag hat jede(r)
Patient/In eine 50minütige Einzeltherapie und eine 100minütige
Gruppentherapie, jeweils tiefenpsychologisch fundiert. Dazu kommen ggf.
eine spezielle Abhängigentherapie, nonverbale (körperorientierte
und gestaltende) Therapien und Entspannungsübungen. Insgesamt ergeben
sich so ca. 30 Therapiestunden pro Woche (auch an Sonn- und Feiertagen)
und Patient.
Für Führungskräfte, insbesondere Freiberufler, sind monatelange
Behandlungszeiten - vor allem bei Abhängigkeitserkrankungen - nicht
akzeptabel. Daher vereint das Konzept der Oberbergkliniken die Akutentgiftung
mit der Entwöhnungstherapie. Aufgrund der hohen Behandlungsintensität
kommt es zu einem konzentrierten, tiefgreifenden und hoch wirksamen Prozess.
Die wegen der schlechten Verfassung anfangs hohe Behandlungsmotivation
wird durch Beginn der Einzeltherapien noch während der Entgiftungsphase
genutzt und hilft den Patienten, die weit überdurchschnittlich erfolgreich
im Leben sind und persönliche Defizite manchmal nur sehr schwer zugeben
können, sich der Therapie zu öffnen.
Um all dies zu realisieren, ist eine wirtschaftliche Grundlage selbstverständlich
unabdingbar. Der erhobene Pflegesatz resultiert aus der hohen Personaldichte,
die eine individuelle und intensive Therapie ermöglicht.
Die
Oberberg-Kliniken sind beihilfefähig und die Leistungen werden von
den Privaten Krankenversicherungen - bei Abhängigkeitserkrankungen
auf dem Kulanzwege - erstattet.
www.oberbergkliniken.de
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